Erfolgreiches Weltcup Wochenende

Platz 5 im Weltcup und SIEG im Teamevent!

Nach dem verkorksten Saisonstart konnte ich nun ein viel besseres Weltcup Wochenende zeigen. Am Freitag belegte ich im Parallel Slalom Weltcup den fünften Rang. Ich war von Anfang an schnell und fühlte mich endlich wieder 100 Prozent wohl im Rennen. Es trennten mich letztendlich nur 6 Hundertstel vom Einzug in die Top 4. Trotzdem bin ich mit diesem Resultat zufrieden.

Teamevent – ein neues Format

In dieser Saison gab es zum ersten Mal zwei Teamevent-Weltcups. Es ist jeweils ein Mann und eine Frau der gleichen Nation in einem Team. Sobald die Frau die Ziellinie überquert, öffnet sich das Startgate für den Mann. Am Samstag war ich mit Patrizia Kummer im Team ‘Schweiz 1’. Und wir konnten diesen Event gleich für uns entscheiden! Patrizia, welche in Bad Gastein schon vier Mal gewonnen hat, holte jeweils einen Vorsprung heraus, welchen ich dann jeweils trotz harter Gegenwehr irgendwie verwalten konnte. Somit holte ich mir meinen ersten Sieg auf Stufe Weltcup! Natürlich bleibt aber ein Sieg in einem ‘normalen’ Weltcup immer noch das grosse Ziel.

Bis bald

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Hier noch ein Video vom Teamevent Final. Ab Minute 03:00 gehts los:

FIS Snowboard World Cup - Bad Gastein AUT - Snowboard Parallel Team Event - Team Switzerland 1: KUMMER Patrizia and GALMARINI Nevin © Miha Matavz

‘Engadin Scuol’ neuer Hauptsponsor

Hallo!

Pünktlich vor Saisonstart kann ich die super News verkünden, dass ‘meine’ Region, also die Nationalparkregion Engadin Scuol, mein neuer Hauptsponsor ist. Heute morgen konnte ich anhand einer von Engadin Scuol einberufenen Pressekonferenz einen vierjährigen Botschaftervertrag unterschreiben.

Als Einwohner der Gemeinde Ardez freut es mich natürlich speziell, dass ich Botschafter ‘meiner’ Region sein darf. Und gleichzeitig macht es mich auch stolz, die vielfältige und einzigartige Nationalparkregion nach aussen vertreten zu dürfen. Als Hauptsponsor wird das Engadin Scuol Logo nun ab sofort auf meinem Kopf bzw. auf meinem Helm, Mütze, Cap zu sehen sein. Weiter werde ich in ausgewählten Publikationen, wie Broschüren und Werbematerial, sowie im Social Media Bereich, etc. der Tourismusregion eingebunden. Ausserdem ist meine Anwesenheit und Mitarbeit an einigen Events geplant.

Für mich ist eine Zusammenarbeit mit einem starken Partner auch sportlich entscheidend. Nur mit Sponsoren ist es möglich, sich professionell auf Wettkämpfe vorzubereiten und somit erfolgreich zu sein. Deshalb liegt mir eine konstruktive und für beide Seiten nützliche Zusammenarbeit am Herzen.nevinundscuol

Mehr Infos zu meinem neuen Sponsor findet ihr hier: www.engadin.com

Weltcupstart in Carezza verschoben

Wegen Schneemangel wurde der Weltcupstart vom kommenden Samstag neu auf den Dienstag, 16. Dezember verschoben. Man hofft, dass die kommenden Tage kälter werden und Kunstschnee produziert werden kann. Ich bin zuversichtlich, dass es klappen wird und freue mich jetzt endlich wieder voll anzugreifen!

Bis bald
nevin

Winforce neuer Energie Sponsor

Ehrlich gesagt vertraue ich schon seit einiger Zeit Produkte von Winforce und darum freut es mich speziell, dass ich jetzt ins Winforce Athletenteam aufgenommen wurde. Ich bin überzeugt, mit Winforce auf die besten Produkte für schnelle Regeneration und sofortige Energiebereitstellung zurückgreifen zu können. Die Schweizer Firma produziert seit einigen Jahren erfolgreich hochwertige Sportnahrung und wird von sehr vielen Athleten im Training sowie im Wettkampf eingesetzt. -> www.winforce.com

In Zukunft werde ich nun ebenfalls zu den Athleten gehören, welche mit der silbernen Winforce Trinkflasche unterwegs sind 😉
Vielen Dank Winforce für eure Unterstützung!

Schweizer Meister 4.0

Vierter Schweizer Meister Titel!

Yeeha, gestern konnte ich meine bereits sehr gute Saison perfekt abrunden. Fast schon traditionell fand die Schweizer Meisterschaft in Sils im Engadin statt und das ist ja für mich praktisch ein Heimspiel. Der Parallel Riesenslalom war supercool zu fahren und so richtig zum Angreifen. In der Quali war die Piste noch perfekt und ich konnte in beiden Läufen die Bestzeit aufstellen. Nach der Mittagspause, im Finale, lief eigentlich alles nach Plan, bis auf meine physische Verfassung, welche von Lauf zu Lauf schlechter wurde. Ich war in den Tagen zuvor leicht krank und schlief in der Nacht vor dem Wettkampf sehr schlecht. Das beunruhigte mich im Vorfeld eigentlich nicht gross. Aber dann fühlte ich mich während dem Wettkampf zunehmend müder und mir wurde es zwischendurch sogar leicht schwindlig. Ich versuchte nur das nötigste zu machen und meine Kraft einzuteilen. Am Schluss war ich dann wirklich glücklich, dass es trotzdem geklappt hat und ich den Titel wieder zurück geholt habe.

Jetzt ist die Saison vorbei und ich bin stolz auf das geleistete. Und es geht für mich gleich super weiter: Ich darf mich auf Ferien freuen! Ich bin für einige Zeit in Südafrika zum Wellenreiten, Mountainbiken, Windsurfen, Safari machen, fein essen und Rotwein geniessen. Das wird super!

Ich sage euch allen nochmals DANKE und bis bald 😉
Ride hard

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Danke Athleticum / neues Sponsoring Engagement

Hallo Zusammen!

Es hat sich einiges getan in den letzten Wochen! Ich habe fast alle (ich schaffe bald noch alle!) Sponsoren gesehen und ihnen meine Medaille zum Anfassen vorbei gebracht, denn meine Sponsoren haben dies erst möglich gemacht. Ich hatte Events mit meinen Sponsoren, habe Interviews und Fotoshootings gemacht und mein diesjähriges ‘Snowboard Carving Camp’ war auch wieder sehr erfolgreich.

Berichte zum Camp:
Klicke hier: RTR Telesguard ab Minute 03:20
Klicke hier: Tele Südostschweiz ab Minute 06:55

Bei meinen Besuchen mit Sponsoren habe ich jeweils auch über die Zukunft der Partnerschaft gesprochen und es wird mindestens eine grosse Veränderung geben: Athleticum wird den Vertrag nicht verlängern. Athleticum kann im Moment im indirekten Marketing keine auslaufenden Verträge verlängern. Das Marketingteam von Athleticum bedauert den Entscheid, denn sie hätten gerne weitergemacht und ich glaube ihnen das. Aber das sind die Konsequenzen der neuen Strategie (mit neuem blauen Logo, falls ihr es noch nicht gesehen habt). Somit läuft dieser Vertrag im Mai aus. Trotzdem werde ich Athleticum immer dankbar sein, denn ohne sie wäre vieles nicht möglich gewesen. Sie haben mich während vier Jahren sehr gut unterstützt und es war eine sehr spannende und interessante Zusammenarbeit. Vor allem konnte ich viele interessante Persönlichkeiten kennenlernen und ich bin mir sicher, dass wir uns wieder begegnen werden. Danke!

Neues Engagement

Das heisst natürlich, dass ich auf der Suche bin nach neuen Sponsoring Partnern. Die Sponsorensuche ist ein wichtiger Teil im Sportler Leben und ich habe das schon immer gerne gemacht. Man lernt Leute kennen und man darf diesen von seiner Leidenschaft erzählen. Ob es zu einem Deal kommt oder nicht entscheiden ganz viele Faktoren: Leistung und Gegenleistung müssen im richtigen Verhältnis zueinander stehen, man muss die gleichen Werte bzw. Philosophie vertreten, man muss sich gegenseitig vertrauen, etc. Es reicht nicht einfach, wenn man sich das Logo des Sponsors auf den Kopf knallt. Man muss versuchen für den Sponsor einen echten Mehrwert zu schaffen. Sei es mit Events, Fotos, Reportagen, persönlicher Anwesenheit, und so weiter. Diese Arbeit ist etwas ganz anderes als Training und Wettkampf und deshalb finde ich das sehr spannend.

Ich hoffe natürlich, dass es mir meine Silbermedaille etwas einfacher macht einen guten Partner zu finden. Denn bei mir geht es nicht darum viel Geld zu verdienen, sondern dass ich überhaupt den Sport professionell, wie meine ausländische Konkurrenz, betreiben kann. Es ist noch nichts fix, aber ich hatte bereits einige Gespräche und ich habe ein gutes Gefühl, dass etwas entstehen kann. Ich halte euch natürlich auf dem Laufenden.

Olympisches Silber

Was war das für ein Wettkampf? Absolut Top vorbereitet und motiviert bis in die Zehenspitzen ging ich an den Start. Ohne Druck von den Medien, nur mit ganz viel Unterstützung meiner Sponsoren und Freunde! Und dann der Rückschlag in der Qualifikation, wo ich zweimal einen Sturz nur mit Glück verhindern konnte und ich mich nur knapp fürs Finale qualifizierte. Ich nutzte die Streckenbesichtigung vor dem Finale intensiv und passte mich besser an die weicher werdenden Bedingungen an. Das erste Duell gegen den Weltmeister Benjamin Karl ging trotzdem mit 0.59 Sek verloren. Ich zweifelte. Ich wusste, dass ich, wenn ich noch ein Chance haben möchte, vor dem Rücklauf gegen Benjamin meine negativen Gedanken loswerden muss. “Wenn du jetzt gewinnen möchtest dann hol es dir, hol es dir selber! Hoffe nicht auf einen Fehler des Gegners, nimm es selber in die Hand und kämpfe!” Ich schaffte dann vor allem im unteren Teil eine perfekte Fahrt und gewann das Duell noch. Unglaublich. Und danach wurde alles einfacher…

SNOWBOARD

Vielleicht noch ein Wort zu meinen Ambitionen vor den Spielen. In den Medien stand ja immer, dass ich als grosse Überraschung diese Silbermedaille gewonnen habe und auch vor dem Wettkampf gab man mir höchstens Aussenseiterchancen. Ich fand das noch lustig und wusste auch genau, dass diese Ausgangslage eigentlich optimal ist. Obwohl ich in der aktuellen und letztjährigen Saison in der Weltrangliste auf Platz 5 stehe und der beste Schweizer bin, hatte ich weniger Druck als zum Beispiel die Schoch-Brüder. Nach dieser Saison, wo ich mit einer Ausnahme immer unter den Top 8 klassiert war (6./7./6./6./26./5.), wusste ich schon, dass es eigentlich ganz gut läuft. Ich hatte, ehrlich gesagt, die sechsten Plätze so richtig satt und war hungrig auf mehr.

Danke

So viele Menschen haben mich unterstützt und das ist überhaupt nicht selbstverständlich. Einen Athleten aus einer Randsportart zu unterstützen braucht auch eine gewisse Portion Idealismus. Als Athleticum vor vier Jahren nach meinem missglückten 17. Rang von Olympia-Vancouver eingestiegen ist, wussten sie genau, dass ich noch Zeit brauchte um mich zu entwickeln. Trotzdem war die Unterstützung bereits grossartig. Dass ich jetzt meinen Sponsoren etwas zurückgeben kann, macht mich stolz.

Vielen Dank an meine Sponsoren: Athleticum Sportmarkets, SG Snowboards, Holmenkol, Salomon, Level
Vielen Dank an mein Team: Christian Rufer, René Hürlimann, Daniel Stucki, Arno Galmarini, Tjesimir Peranic, Joe Zangerl
Vielen Dank an euch: Urban Neuhäusler, Christian und Irene Müller, Jachen und Mengia Giston,  Alex Cavelty, Pi, Marc Iselin, Sigi Grabner, Peter Kunz, Franz Eugster, Antonio Govetosa, Andri Marighetto, Carlo Bergamin, Kurt Gehrig, Gian-Andrea Mayer, allen früheren 100er Club Mitgliedern und vielen mehr!

Empfang

Morgen gibt es in Ardez einen Empfang für mich. Alle sind herzlich eingeladen! Start ist 19:00 Uhr vorne bei der BMW Garage.

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Parallel Slalom von morgen / Ankunft in Zürich

Wow, ich habe am Mittwoch in einem für mich unglaublichen Rennen die Silbermedaille geholt. Das war ein absolut fantastischer Moment und was danach alles noch passierte, kann ich gar nicht wirklich beschreiben. Ich werde mir dann noch Zeit nehmen und alle diese schönen Erinnerungen nochmals durchgehen. Im Moment zählt für mich aber nur eines: Der Parallel Slalom von morgen. Deshalb konnte ich auch die ca. 300 Nachrichten noch nicht alle lesen und beantworten. Auch dafür werde ich mir sehr sehr gerne noch die Zeit nehmen. Vielen Dank an euch für die fantastische Unterstützung! Es ist superschön für mich, wenn ich euch ein bisschen Freude bereiten konnte!

Okay, hier das Programm in Schweizer Zeit für den Parallel Slalom von morgen:

Start Qualifikation: 06:15 Uhr
Start Top-16 Finale: 10:00 Uhr

Ein Teil der Quali und der komplette Final wird von SRF2 Live übertragen.

Am Start sind wieder die gleichen Schweizer wie am Mittwoch.

Ankunft in Zürich
Nach der Abschlusszeremonie am Sonntag komme ich am Montag zusammen mit einem Grossteil der Schweizer Olympiadelegation wieder in die Schweiz zurück. Unser Flieger 4T1255 (Belair) landet am Montag um 19:00 Uhr am Flughafen Zürich. ACHTUNG: Der grosse Empfang von Swiss Olympic findet nicht in der normalen Ankunftshalle des Flughafens statt, sondern an einem anderen Ort. Ich werde euch nochmals informieren!

Infos für morgen!

Hallihallo,

Also, morgen gehts endlich los! Der Parallel Riesenslalom steht auf dem Programm. Ich freue mich sehr, dass es endlich losgeht, let’s rock’n roll

Für euch habe ich hier nochmals die wichtigsten Infos zusammen gestellt:

Programm in Schweizer Zeit:

Start Qualifikation: 06:00 Uhr
Start Top-16 Finale: 10:00 Uhr

Ein Teil der Quali und der komplette Final wird von SRF2 Live übertragen.

Am Start sind folgende Schweizer:

  • Ich
  • Kaspar Flütsch
  • Simon Schoch
  • Phillip Schoch

und bei den Ladies:

  • Patrizia Kummer
  • Stefanie Müller
  • Julie Zogg
  • Ladina Jenny

Modus: Im Finale gibt es gegen den gleichen Gegner jeweils einen Hin- und einen Rücklauf auf dem anderen Kurs. Beim Rücklauf öffnen die jeweiligen Startklappen mit dem Vorsprung/Rückstand aus dem Hinlauf. Derjenige, der im Rücklauf zuerst im Ziel ist, kommt eine Runde weiter. Hört sich kompliziert an, aber es ist ganz einfach so wie immer.

Am Samstag folgt dann noch der Parallel Slalom.

So das wär’s. Dann hoffe ich auf viel Unterstützung von Zuhause, das wäre super!
Ich fühle mich gut, habe mich gut vorbereitet und freue mich sehr aufs Rennen.

An Olympischen Spielen kann man nicht verlieren, man kann nur gewinnen! – Let’s take it!

Platz 5 in Sudelfeld

Am Samstag erreichte ich im bayrischen Sudelfeld mein bestes Saisonresultat – Platz 5!

Das war der beste Wettkampf der Saison für mich, die Piste war perfekt und eine zum voll angreifen. Es machte mir und vielen anderen Athleten extrem viel Spass, dass man vom ersten bis zum letzten Tor einfach Gas geben konnte. Solche Verhältnisse wünscht man sich immer.

Von Anfang an kam ich sehr gut mit der Piste zurecht und war mit Platz 3 nach der Quali bereits voll auf Kurs. Im Finale schaltete ich zuerst den Russen Andrey Sobolev aus bevor ich im 1/4-Finale auf meinen Teamkollegen Kaspar Flütsch traf. Das Duell gegen Kaspar endete mit einem Unentschieden, im Hinlauf war ich 0.03 Sek schneller als er und im Rücklauf war er ebenfalls exakt drei Hundertstelsekunden schneller als ich. Bei einem Unentschieden entscheidet das Reglement für den Athleten der im zweiten Lauf schneller war (UND NICHT, wie im TV fälschlicherweise erklärt, wer in der Quali der Schnellere war, denn ich war 3. und Kaspar 11.). Das ist halt so und ich muss das akzeptieren, aber es ist schon hart, wenn man ausscheidet, obwohl man nicht langsamer war. Ein Unentschieden gibt es ja äusserst selten, trotzdem ist es mir nun zum zweiten Mal passiert und zum zweiten Mal war das Reglement ‘gegen’ mich. Kaspar schaffte es danach noch auf Platz 4, während dem ich auf dem Platz 5 sitzen blieb. Es ist ein gutes Resultat, aber es wäre mehr drin gelegen, weil ich die Chance nicht gepackt habe, als sie sich bot.

Ausschnitt SRF Sportaktuell

Fünfter Rang im Gesamtweltcup

Die Weltcupsaison ist nun bereits vorbei – mit einem erfreulichen Ende: Ich erreichte zum zweiten Mal hintereinander den fünften Rang im Gesamtweltcup und bin auch in diesem Jahr der bestklassierte Schweizer. Hier geht’s zur Rangliste.Snowboard FIS World Cup - Sudelfeld - PGS